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Ist Cannabidiol die neue Wunderdroge in der Behandlung der Depression?  

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Werner Ende
(@wende2019)
Mitglied Admin

Im folgenden Artikel über „CBD bei Depressionen“  aus dem CBD-Journal.CH wird Cannabidiol (CBD) als Medikament beschrieben, das bei Depression Linderung ohne Nebenwirkung verspricht. In „So wirkt Cannabidiol (CBD)“ wird dessen Wirkung bei Krebserkrankungen und in der Behandlung von Hirntumoren beschrieben. Es wird die historische Rolle der Cannabinoide als Wirkstoffe der Hanfpflanze in der Medizin beschrieben

Cannabidiol zeigt gerade für die medikamentöse Behandlung dieser Erkrankung vielversprechende Ergebnisse.

An der Volkskrankheit Depression, einer schweren Gemütserkrankung erkranken. nach seriösen Statistiken nicht weniger als 10 % unserer Bevölkerung mindestens einmal im Leben.

Cannabidiol (CBD) ist ein Cannabinoid wie THC (Tetrahydrcannabiol) und wird wie dieses aus der Hanfplanze gewonnen.

Neben Rezeptoren für Opioide in Nervenzellen und Zellen des Immunsystems sind Kopplungsstrukturen für Cannabinoide im zentralen Nervensystem und im Nervensystem des Darms gefunden worden.

Beschrieben werden: der Cannabinoid-Rezeptor 1 (CB1) und der Cannabinoid-Rezeptor 2 (CB2). 

Der CB1-Rezeptor findet sich im zentralen Nervensystem und im Nervensystem des Darms. Der CB2-Rezeptor findet sich auf Zellen des menschlichen Abwehrsystems und auf Zellen, die den Knochenstoffwechsel regulieren. Diese beiden

 Rezeptoren sind Teil des sogenannten Endocannabinoid-Systems. Das Endocannabinoid-System dient der Regulierung von Körperabläufen.

Es reguliert die

  • Leistung des Abwehrsystems, 
  • die Schmerzwahrnehmung,
  • die Entstehung von Ängsten,
  • die Stimmungslage und
  • die Regulation von Appetit, Schlaf und Körpertemperatur.

Der Einfluss auf die Entstehung von Ängsten und die Stimmungslage macht die positive Wirkung von Cannabidiol verständlich. 

Über praktische Erfahrungen mit Cannabidiol in der Behandlung von Depressionen soll in diesem Forum berichtet werden.

Zitat
Veröffentlicht : 09/10/2019 9:46 pm
Werner Ende
(@wende2019)
Mitglied Admin

Als Ergänzung zu diesem Artikel der nicht aus meiner Feder stammt möchte ich folgendes anmerken:

Der Artikel scheint mir ordentlich geschrieben und gut recherchiert.

Es ist jedoch zu kritisieren, daß eine Formulierung wie "hat keine Nebenwirkungen" nicht in eine seriöse medizinisch-wissenschaftlicher Publikation gehört.

Der Pharmakologe Prof. Lüllmann brachte uns Medizinstudenten bei, daß Präparate ohne Nebenwirkungen auch keine Hauptwirkungen haben!

Fehlende Hauptwirkungen kann man Cannabidiol definitv nicht zuschreiben.

Der Autor sollte deshalb diesen Passus mit den "Fehlenden Nebenwirkungen" streichen.

Gruß Werner L. Ende  10.10.19 13:49 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10/10/2019 2:51 pm
Werner Ende
(@wende2019)
Mitglied Admin

Bei der vorherigen Kommentierung ist mir ein Fehler unterlaufen:

So bezieht sich meine Kritik nicht auf den angefügten Artikel : "Ist Cannabidiol die neue Wunderdroge in der Behandlung der Depression" sondern auf

CBD bei Depressionen

CBD bei Depressionen: Ohne Nebenwirkungen Linderung verschaffen aus der Zeitschrift  "CBD-Journal.ch"

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10/10/2019 3:00 pm
Werner Ende
(@wende2019)
Mitglied Admin

Laut einem Bericht des Deutschen Ärzteblatts aus dem Jahre 2016 sind Tests in Entwicklung, die voraussagen können, welche Medikamente bei einem Depressiven wirksam- oder unwirksam sind.

Siehe dazu den Bericht : Depressionen: Bluttest identifiziert resistente Patienten vorab

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12/12/2019 10:06 pm
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